Der Film " 'Friedland" von Frauke Sandig u.a. mit Annelie Keil auf dem
Filmvestival " Film ohne Grenzen" in Bad Saarow

Annelie Keil  (zusammen mit Henning Scherf) als Gast in der

777. Sendung der NDR Talksshow

Die Wissenschaftlerin Annelie Keil, die von 1971 bis 2004 als Professorin an der Universität in Bremen lehrte und dort Dekanin war, macht den Menschen Mut zum Leben. Die 77-Jährige hat unzählige Lebenskrisen überstanden und hilft Menschen mit ihrem unerschütterlichen Lebenswillen bei der Sterbe- und Trauerbegleitung.  
Annelie Keil ist seit vielen Jahren ...    
Mit Henning Scherf (78) ist sie seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden, was nicht heißt, dass die beiden immer einer Meinung sind. Gemeinsam haben sie nun ein Buch geschrieben: "Das letzte Tabu. Über das Sterben reden und den Abschied leben lernen". Darin beschreiben sie ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Tod und fordern eine gesellschaftliche Kursänderung.  
... freundschaftlich mit Henning Scherf verbunden    

Annelie Keil als Zeitzeugin in der folgenden Dokumentation über das Grenzdurchgangslager Friedland

- ein Film von Frauke Sandig

FRIEDLAND - Der Dokumentarfilm


Nie waren seit dem Zweiten Weltkrieg weltweit so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Oft ist für diejenigen, die es bis nach Deutschland schaffen, die Ankunft im Lager Friedland der Beginn eines neuen Lebens.
Eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen kommt am Flughafen Hannover an, erschöpft, aber glücklich und voller Hoffnung, nach Jahren auf der Flucht und einem Leben in Lagern im Libanon. Mit Bussen werden sie in das Erstaufnahmelager Friedland gebracht.

Wir begleiten drei dieser Familien während ihres Aufenthalts in Friedland. Die Menschen erzählen von ihrer Flucht und den Gründen dafür, von dramatischen Verlusten und den Zuständen in ihrer zerstörten Heimat. Sie lernen Grundzüge der deutschen Sprache und werden in Kursen mit den wichtigsten Gegebenheiten in Deutschland vertraut gemacht. Sie staunen oft, am meisten über das Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ - das sei in ihrer Heimat einfach unvorstellbar. Fast alle haben Angst um ihre Familienmitglieder, die noch immer im Libanon oder in Syrien sind.


Neben den syrischen Familien begleiten wir Asylbewerber aus Eritrea, Afghanistan und Pakistan, die in der Hoffnung auf Bleiberecht im Lager Friedland leben. Sie sind oft unter lebensbedrohlichen Umständen mit Schleusern nach Deutschland gekommen, haben das Mittelmeer oder reißende Flüsse in Schlauchbooten überquert und Freunde ertrinken sehen, haben alles in Kauf genommen, weil die Bedrohung in ihrer Heimat noch größer war. Sie erzählen ihre dramatischen Erlebnisse, aber auch von der quälenden Ungewissheit und der Angst, abgeschoben zu werden in die Heimat, oder in jenes Land in Europa, wo sie zuerst ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben. Oft erfuhren sie auch dort Misshandlungen und Gefängnis; besonders berüchtigt sind Bulgarien, Griechenland und Malta. Ein Palästinenser aus Syrien bricht schon bei der Erinnerung an Malta in Tränen aus; eine junge Afghanin sagt, dass sie in ihrem Heimatland gesteinigt werden würde, weil sie den alten Mann, mit dem sie als Kind zwangsverheiratet wurde, verlassen hat.

Roter Faden des Films ist der Alltag im Lager Friedland heute. Die Sprachkurse und Beratungen, die Ausflüge ins nahe Göttingen, das Kinderhaus und die Schule, die Spiel- und Sportplätze, wo alle zusammentreffen. Muslime leben auf engstem Raum mit jüdischen und christlichen Familien. Es entstehen Freundschaften und Liebesgeschichten. Es sei, so sagt Wafaa aus Damaskus, fast wie früher zu Hause, bevor dort alle verrückt geworden seien, wo man friedlich zusammengelebt habe und niemand sich darum gekümmert habe, ob der Nachbar Moslem oder Christ sei…

Verknüpft werden die heutigen Geschichten mit Erzählungen aus der Vergangenheit. Deutsche, die in der Anfangszeit des Lagers in Friedland waren, erzählen von ihren Erinnerungen. Zum Beispiel Annelie Keil, die 1947 nach einer dramatischen Flucht aus Polen als Kind nach Friedland kam. Sie kann sehr gut nachvollziehen, wie wichtig ein solcher Ort für ein kurzes Atemholen in Sicherheit ist – weil sie es selbst erlebt hat. Der Film ist eine Innenansicht eines offenen Spalts in der „Festung Europa“. Er erzählt aber auch von einer Zeit, in der Deutsche selbst hilfsbedürftige Flüchtlinge und gleichzeitig Schuldige eines verheerenden Krieges waren.
Ein Dokumentarfilm von Frauke Sandig, 85 Minuten, Koproduktion Deutsche Welle und NDR

© Deutsche Welle
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL: http://www.dw.com/de/friedland-der-dokumentarfilm/a-18644340

Die Radiokirche bei N-Joy

Buchtipp: Annelie Keil

Der allgemeine Hang zur Selbstoptimierung und der Gedanke "Hauptsache gesund" ist für Autorin Annelie Keil eine überholte Wertvorstellung.

 

NDR - Info

Im Anfang war das Wort. Die Bibel

Susanne Richter und Klaus Böllert sprechen mit Prominenten und anderen interessanten Menschen über die Bibel.

Pastorin Susanne Richter sprach mit der Gesundheitswissenschaftlerin und Soziologin Annelie Keil über den Bibeltext Jesaja 49

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Annelie Keil im Interview

SR 2 - Der Nachmittag

Am Mikrofon: Jochen Erdmenger

04.03.2015

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Annelie Keil zu Gast im Studiogespräch

Zu hören am 20.01.2015 im Studiogespräch von 18 bis 20 Uhr.

Wiederholung dann am Freitag, den 23.01.15

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Annelie Keil im Interview zum neuen Buch:
27. November 2014,
WDR 5 : Neugier genügt- Redezeit

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Annelie Keil in der NDR Talkshow am 24.01.2014

Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der 715. Ausgabe Jörg Pilawa (Moderator), Katharina Witt (Eiskunstläuferin), Dirk Stermann (Kabarettist, Autor), Jörg Hartmann (Schauspieler) und Prof. Dr. Annelie Keil (Gesundheitswissenschaftlerin).

hier ansehen...

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Annelie Keil im Gespräch mit Jutta Günther im Nordwestradio (Gesprächszeit)

am 16.01.2014, ab 13.05. Uhr (Wiederholung)

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Radio WDR5 - Erlebte Geschichten

"Ohne Liebe zum Leben können wir nicht leben"

Von Ingrid von Saldern

Annelie Keil, emeritierte Professorin für Sozial- und Gesundheitswissenschaften in Bremen, 1939 unehelich geboren, verbrachte ihre ersten fünf Lebensjahre im Waisenhaus im heutigen Polen.

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Annelie Keil: Lange Flucht nach Westen

Beitrag aus: Gegächnis der Nationen

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WDR 5

Annelie Keil in der Sendung "Tiefenblick" im Interview mit Andrea Lieblang

Ausnahmezustand: Trauer:

am 28.10.2012, 07:30

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Annelie Keil zum Thema "Wie wollen wir wohnen?" 

im Seniorenlotsen Bremen

Prof. Dr. Annelie Keil wirft einen ganz neuen Blick auf das Thema "Wohnen"

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Prof. Dr. Annelie Keil (Bremen)

Annelie Keil im "Nordwestradio unterwegs"

3. August 2012, 15:05 Uhr

Das Leben als Lehrmeister

Annelie Keil, die lebensfrohe Krisenforscherin

Die Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin Annelie Keil war vor 40 Jahren eine der ersten Professorinnen an der damals neu gegründeten Universität Bremen. Wer sie kennenlernt, ist meistens schnell von ihrem Humor und  ihrer geradezu ansteckenden Lebensfreude begeistert. Dabei beschäftigt sie sich beruflich vorwiegend mit Fragen, die Menschen eher Angst machen: Lebenskrisen, Krankheit und Tod. Sie ist  Mitbegründerin des Weiterbildungsstudiengangs „Palliative Care“, selber aktiv in der Hospizbewegung, betreibt eine internationale Suppenküche, ist Mitglied im Stiftungsrat der „Bremer Bürgerstiftung“ und unterstützt sowohl Jugend- als auch Seniorenprojekte. Derzeit engagiert sie sich als Schirmherrin der „Mood Tour“ (eine Fahrrad-Tour durch ganz Deutschland) für die Enttabuisierung depressiver Erkrankungen. Woher nimmt diese Frau, die selber schwere Krankheiten überwand, ihre Kraft und ihre Motivation? Sie sagt: „Mein eigenes Leben war der Lehrmeister, vor dem ich am wenigsten weglaufen konnte und der mich mehr als alles andere angetrieben, aber auch behütet hat.“ Theo Schlüter hat mit Annelie Keil gesprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Videodokumentation - Altersbilder im Wandel-Förderung und Erhalt von Lebensqualität

2. Landeskonferenz Hessen und Seniorenkongress

Knapp 200 Fachleute kamen auf der Landeskonferenz “Altersbilder im Wandel” am 23.04.12 in Hanau zusammen, um sich über Möglichkeiten guter Rahmenbedingungen für ein möglichst aktives, eigenständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter auszutauschen. Erschienen ist hierzu nun eine Videodokumentation zu Statements von Akteuren und ein Videobeitrag des Vortrages von Frau Prof. Dr. Annelie Keil.

 

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Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28, 28195 Bremen                                               

„Der Weltverbesserer“ heißt ein Erzählband von Hermann Hesse, der selbst allerdings meinte: „Die Welt ist nicht da, um verbessert zu werden.“ Ganz anders sieht das Roland Koch. Jahrzehntelang hat er Politik gemacht, zwölf Jahre davon als hessischer Ministerpräsident. Er sagte neulich der „Zeit“: „Wer in den politischen Beruf geht, ohne die Welt eine bessere machen zu wollen, der hat den Grundansatz nicht verstanden.“ Heute ist Koch Chef der zweitgrößten deutschen Baufirma. Jan Kahmann hat sich als Gewerkschaftssekretär jahrzehntelang für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten eingesetzt.  Heute ist er Rentner und sagt mit eher resignativem Unterton: „Was hatte ich mal für Träume, die Welt zu verbessern…“

Jan Kahmann ist dabei, wenn es ein paar Tage vor dem 1. Mai, nämlich am

Mittwoch, 25. April 2012, 19 bis 20 Uhr

im Bremer Presse-Club (Schnoor 27/28)
um das Thema geht:


Der Traum von einer besseren Welt

Teilnehmer: 

- Prof. Dr. Annelie Keil, Soziologin und Gesundheitswissen-schaftlerin, eine der ersten Professorinnen der Universität Bremen
- Prof. Dr. Dagmar Borchers, Professorin für Angewandte Philosophie, Universität Bremen
- Josef Hattig, Senator a. D., 25 Jahre lang Chef der Brauerei Beck & Co.
- Jan Kahmann, ehemaliger Gewerkschaftssekretär

Moderation: Theo Schlüter
  

WIKIPEDIA

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Frauenseiten Bremen

(Mitschreiben - Mitreden!)

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Gedanken zum Gottesdienst am Buß- und Bettag in der evangelischen Andreasgemeinde in Bremen , am 21.11.2007

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40- Jähriges Jubiläum Universität Bremen

Interviews mit Annelie Keil

CAMPUS TV

Deutschlandfunk

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Risiko-Akzeptanz - Mit Unsicherheiten leben lernen

SWR2 RadioAkademie: Risiko! Von Eva Schindele. SWR2 Wissen vom 17.07.2010.

anhören hier klicken...

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Annelie Keil im Interview mit Doris Weber

WDR 3/ WDR 5 Lebenszeichen von Doris Weber: Sendung vom 21.02.2010

Sonntag, 21. Februar 2010 09:00
Es muss nicht alles sein im Leben /Pläne sind schön ... doch sie können auch zur Last werden / Von Doris Weber /Es ist schön, Pläne zu haben. Es ist schön, ein Ziel anzustreben. Doch Pläne können auch zur Last werden, wenn sie die Menschen vor sich her treiben - immer weiter, immer schneller, immer höher, und wenn der Moment verpasst wird, an dem man sich sagen kann: Mir reicht`s . Denn manchmal muss man Abschiednehmen von Lebensplänen, die sich nicht erfüllen lassen. Aber wann darf man sagen: Es muss nicht alles sein im Leben? Wann ist es kluge Einsicht in die eigene Begrenztheit - wann ist es Resignation, weil die Ziele zu weit gesteckt waren und nun der Atem nicht mehr reicht? Pläne fordern einen Menschen heraus, sich in jeder einzelnen Etappe des Lebens neu zu fragen: Ist dieser Plan wirklich noch mein Plan - ist es mein Leben, das ich lebe - oder werde ich gelebt, zum Beispiel von meinen Plänen? Und es kann heilsam sein, sich von eigenen Plänen zu verabschieden, bevor sie den Menschen auf die falsche Lebensspur setzen. /Redaktion Barbara J. Zechmeister © WDR 2010

Das Interview hier klicken....

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