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Erzählungen und Botschaften aus dem Rabenschlag"

„Rabenvögel sind gesellige, sozial lebende Singvögel mit bemerkenswerten Fähigkeiten. Sie sind stimmbegabt und vermögen mehr zu bieten als krächzende Lautäußerungen. Sie haben einen natürlichen „Vermehrungsstopp“, ernähren sich sehr abwechslungsreich und helfen dem Wald und der Landwirtschaft“ – heißt es beim NABU. Das alles ist mir sehr sympathisch. Von Schlaumeiern, Galgenvögeln, Rabeneltern und Unglückraben ist die Rede und ihr „Krächz, Krächz“ ist vieldeutig und geheimnisvoll- genauso ist die kleine Erkennungsmelodie meines alten Freundes, dem Jazz- Musiker Greg Goodman (USA) auf dem Flügel gemeint. Die unterschiedlichen schwarzen Krähen faszinieren in ihrer schlichten Schönheit und mit ihrem Gekrächz. Die Welt ist voller Rabengeschichten und nicht nur „Die sieben Raben“ der Brüder Grimm haben viele von uns als Kinder bewegt. Der Rabe ist nicht mein Lieblingsvogel, aber ich mag ihn sehr.

Der eigentliche Grund, warum ich meinen kleinen Filmkanal „Rabenschlag“ nenne, hat mit einem alten strohgedeckten Bauernhaus direkt am Weserdeich zwischen Bremen und Bremerhaven zu tun, das ich mit meinem Mann 1974 erworben, später umgebaut und nach unserer Trennung über 20 Jahre allein bewohnt habe. Es wurde zu meinem „Rabenschlag“, so hieß der Vorbesitzer, von dem wir das Haus gekauft haben. Ein Freund hat neben die Haustür einen schwarzen Raben gemalt- sozusagen den erzählenden „Wächter“ des Hauses. Kurz nach meinem 70. Geburtstag musste ich den „Rabenschlag“ verlassen. Im Rahmen der Deicherhöhung musste das Haus abgerissen werden. Die Erinnerung an die Zeit bleibt, vieles hat sich verändert. Ich bin inzwischen 82 Jahre alt und kann aus unterschiedlichen Gründen und in Zeiten der Pandemie nicht mehr so viel reisen und zu Vorträgen und Seminaren unterwegs sein. Und so eröffne ich neben meiner Homepage einen „virtuellen Rabenschlag“, sozusagen ein Homeoffice, von dem aus ich mich weiter mit kurzen Erzählungen, Eindrücken und Botschaften „bildhafter“ als mit Büchern hörbar zu Wort melde. Ich bin gespannt, ob dieser vielfach an mich herangetragene Wunsch, auf diese bilderhafte Weise miteinander im Gespräch zu bleiben, gelingt. Die Filmbeiträge beruhen auf fokussierten Ausschnitten aus vielen Aufzeichnungen meiner bisherigen Vorträge, auf Mitschnitten von aktuellen Vorträgen und Videokonferenzen sowie auf Beiträgen, die direkt für den „Rabenschlag“ produziert werden.

Übrigens (Bremer Tageszeitung „Weserkurier“ vom 15. Januar 2021) zur Aktualität meines „Rabenschlag“
Großbritannien ist seinem Untergang wohl ein Stück nähergekommen. Als sei der Brexit nicht genug, ist ein im Londoner Tower heimischer Rabe gestorben. „Unser geliebter Rabe Merlina ist seit mehreren Wochen nicht gesehen worden, und ihre anhaltende Abwesenheit lässt uns annehmen, dass sie traurigerweise gestorben ist“, teilte das Team der Tower of London mit. „Wir haben nun sieben Raben- einen mehr als die notwendigen sechs.“ Der Legende nach geht das Königreich unter, wenn die Tower-Raben die Sehenswürdigkeit verlassen. Bei den Tieren handelt es sich laut Wikipedia um Kolkraben, denen ein Flügel so gestutzt wird, dass sie keine weiten Strecken fliegen können. (DPA)

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